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04. Juni 2020

Bettina Szelag zum 11-Punkte-Plan zur Stärkung des Nahverkehrs im Ruhrgebiet

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Bettina Szelag, Fraktionsvorsitzende

Einen sehr richtigen, vielleicht etwas späten, Schritt in die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs sieht die Fraktionsvorsitzende Bettina Szelag im 11-Punkte-Plan zur Stärkung des Nahverkehrs im Ruhrgebiet der Oberbürgermeister und Landräte.

Insbesondere der lange überfällige günstige und einfache Tarif sollte schnellstmöglich kommen.

Preis und Qualität des Angebotes sind nach Auffassung von Bettina Szelag absolut ausschlaggebende Kriterien für die Entscheidung pro ÖPNV-Ticket.
Die noch weiter und in diese Richtung gehende Anregung hinsichtlich eines sogar landesweit einheitlichen Tarifsystems hat übrigens - auf Anregung der Kooperationspartner CDU und SPD - der Rat unserer Stadt Herne am 12.12.2017 einstimmig beschlossen.
„Hier hat Herne bereits frühzeitig eine Vorreiterrolle eingenommen“, betont Bettina Szelag daher.
„Es ist aktuell geradezu bizarr, dass man in Herne ohne Probleme ein VRR-Ticket ins niederländische Arnheim oder Venlo ziehen kann. Für Hamm, als östlichste Großstadt der Metropole Ruhr, ist dies dagegen geradezu ein Ding der Unmöglichkeit.
Hier schlägt sich der Anachronismus, im Jahr des
100. RVR- sowie des 40. VRR-Geburtstages, von acht Verkehrsbünden und -gesellschaften in NRW in peinlicher Weise nieder. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß.“
Szelag weiter: „Übrigens sind unsere niederländischen Nachbarinnen und Nachbarn ein gutes Beispiel dafür, wie ein einfaches Ticket für ein ganzes Land funktionieren kann. Mit der OV-Chipcaart bucht man in den gesamten Niederlanden nur die gefahrene Strecke und das anonym, einfach und kontaktlos. Für eine praktisch gleiche Zahl von Einwohnern wie in NRW.
Vielleicht sollten die Oberbürgermeister und Landräte im VRR, gemeinsam mit den Verantwortlichen der übrigen sieben NRW-Verbünde, einfach dem Beispiel des Königreichs der Niederlande folgen.
Und, mit Blick auf das gerade beschlossene milliardenschwere Konjunkturpaket des Bundes, besser früher als später. Denn bekanntlich sollen - neben vielen anderen Förderschwerpunkten - auch die Deutsche Bahn und der Öffentliche Personennahverkehr Milliardenhilfen durch das Konjunkturpaket vom Staat erhalten. Für den ÖPNV unseres Landes wäre das gut angelegtes Geld.“

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