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08. Oktober 2019

Resser Wald: CDU-Fraktion unzufrieden mit Informationspolitik

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Björn Wohlgefahrt,Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Umweltschutz

Als unterirdisch bezeichnet jetzt der Sprecher der CDU-Fraktion im Umweltausschuss, Björn Wohlgefahrt, die Informationspolitik der Emschergenossenschaft (EG) bezüglich des Resser Wäldchens.

Im Rahmen des Emscherumbaus sorgt die Emschergenossenschaft mit verschiedenen Vorhaben immer wieder für Aufregung innerhalb der Bevölkerung.
Björn Wohlgefahrt erinnert in diesem Zusammenhang an die seit 2010 existierenden Pläne, das knapp 30 Hektar große Naherholungsgebiet zwischen Emscher und Kanal in eine Auenlandschaft umzubauen. Diesem Vorhaben - auf Herner und Gelsenkirchener Stadtgebiet - hatte die Herner Politik im Mai 2019 im Ausschuss für Umweltschutz einstimmig eine Absage erteilt. „In einem von CDU und SPD gestellten Antrag wurde die Emschergenossenschaft aufgefordert, die Pläne nicht weiterzuverfolgen und den Wald in seinem jetzigen Zustand als Naherholungsgebiet für die Bürgerinnen und Bürger und als Heimat für die heimische Flora und Fauna zu erhalten“, betont der Stadtverordnete.
Erst auf Nachfrage der CDU-Fraktion wurden die Mitglieder des Ausschusses für Umweltschutz im vergangenen Monat von der Verwaltung über den aktuellen Stand in dieser Angelegenheit informiert. Demnach wurde der im Mai gefällte Beschluss zum Erhalt des Resser Wäldchens von der Verwaltung erst im Juli an die Emschergenossenschaft übermittelt, Mitte September 2019 ging dann ein Antwortschreiben im Herner Rathaus ein.
Die Stellungnahme der EG-Verantwortlichen, durch die eine Flutung des für unsere Stadt wertvollen Waldgebietes nicht grundsätzlich vom Tisch genommen wird, bezeichnet Björn Wohlgefahrt als lapidar.
„Hier bleiben viele ungeklärte Fragen, die viel Raum für Mutmaßungen lassen“, so der Umweltexperte.
„Eine Flutung des Resser Waldes ist mit der CDU-Fraktion unter keinen Umständen zu machen“, so Björn Wohlgefahrt abschließend.

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