Willkommen,

ich bin Ihre kompetente Ansprechpartnerin
für Ihre Presseanfragen.

Daniela Spengler


Ihre
Daniela Spengler
Öffentlichkeitsarbeit

daniela.spengler
@cdu-fraktion-herne.de

Telefon: 02325-589821
Telefax: 02325-589825

 

 

 

CDU Fraktion Herne


« zurück

09. Februar 2018

Mehr Geld für den Sport aus dem Landeshaushalt: CDU-Fraktion erfreut über Zielvereinbarung „Nr. 1: Sportland Nordrhein-Westfalen“

Bild vergrössern

Horst Severin,Sprecher der CDU-Fraktion im Sportausschuss

Über gute Nachrichten für den Sport in Herne freut sich jetzt der Sprecher der CDU-Fraktion im Sportausschuss und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Horst Severin.
Mit der Zielvereinbarung „Nr. 1: Sportland Nordrhein-Westfalen“ haben sich die Landesregierung und der Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB) auf gemeinsame Sportförderziele für die kommenden fünf Jahre geeinigt. „Damit wird den Sportlerinnen und Sportlern und Vereinen in den Kommunen deutlich unter die Arme gegriffen“, so Horst Severin.

Vorrangiges Ziel ist es, möglichst vielen Menschen die Teilnahme an auf ihre jeweilige Lebenssituation zugeschnittenen Sport- und Bewegungsangeboten in den Sportvereinen zu ermöglichen. „Dafür greifen die Verantwortlichen jetzt deutlich tiefer als in der Vergangenheit in die Tasche“, erklärt der Sportexperte.
Um dem gemeinnützigen Sport bei der Erfüllung seiner Aufgaben finanzielle Planungssicherheit zu ermöglichen, wird die Landesregierung dem LSB in den Jahren 2018 bis 2022 Mittel in Höhe von jährlich mehr als 42 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Dies entspricht einem Anstieg von fast acht Millionen Euro gegenüber dem bisherigen „Pakt für den Sport“.
Horst Severin: „Ich freue mich besonders, dass gerade der Bewegung von Kindern und Jugendlichen große Aufmerksamkeit geschenkt wird. Darüber hinaus sollen die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass ältere Menschen ein aktives und gesundes Leben führen können und auch Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilnahme am Sport möglich ist.“

Severin betont, dass der Sport seine Aufgaben überwiegend mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern bestreitet. „Dieses freiwillige Engagement gilt es zu unterstützen! Auch die Stärkung des Ehrenamtes ist Inhalt der vor wenigen Tagen zwischen der Landesregierung und dem Landessportbund getroffenen Vereinbarung“.


Der Sprecher der CDU-Fraktion im Sportausschuss verweist auf für Herne besonders wichtige Punkte der Vereinbarung:


 Die Zusammenarbeit zwischen Landessportbund Nordrhein-Westfalen, den Trägerverbänden von Kindertageseinrichtungen/Kindertagespflege, den Landesjugendämtern und den zuständigen Ministerien wird auf Landesebene durch eine Rahmenvereinbarung „Frühkindliche Bildung“ strukturell verankert und durch eine gemeinsame Initiative zur Stärkung der Bewegungsförderung im Sportverein und in der Kita mit dem Aufbau einer Förderung von Kooperationen landesweit umgesetzt.

 Die Zahl der Vereine mit Angeboten für Kinder unter 6 Jahren wird um durchschnittlich 10 Prozent gesteigert.

 Sportvereine werden in ihrer Kooperationsfähigkeit unterstützt.

 Um dazu beizutragen, dass am Ende der Grundschulzeit jedes Kind sicher schwimmen kann, wird ein moderierter Austausch mit den fachlich relevanten Partnern initiiert, an dessen Ende ein integriertes Konzept für eine umfassende und zielgenaue Schwimmförderung erarbeitet und umgesetzt werden soll.

 Für die vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen entwickelte Formel 3+2+X (3 Stunden Sportunterricht, 2 Stunden Sport im außerunterrichtlichen Ganztag, X Stunden Sport im außerschulischen Bereich) wird eine ressort- und institutionenübergreifende Bestandsaufnahme durchgeführt und eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung abgestimmt und umgesetzt.

 Leistungssport ist von der Talentsuche bis hin zu Olympischen und Paralympischen Spielen ein wesentlicher Bestandteil des organisierten Sports.
Die Reform der Leistungssportförderung auf Bundesebene, die 2016 beschlossen wurde und 2017 bis 2020 schrittweise umgesetzt werden soll, wird auch für Nordrhein-Westfalen Veränderungen bewirken, z. B. in Form von Konzentrationsprozessen bei Stützpunkten und Kadern.

 Der Ehrenamtsnachweis im Sport wird aktualisiert und die Anerkennung bei Arbeitgeberverbänden, Handwerkskammern, Hochschulen etc. verbessert.

 Zur Unterstützung und Koordinierung von ehrenamtlichen Aktivitäten im Sportverein wird ein onlinebasiertes „Ehrenamtsportal“ eingeführt.

 Die Vorbereitungen zur Planung und Durchführung von Olympischen und Paralympischen Spielen in NRW können helfen, dass viele Entwicklungen in NRW schneller und zielgerichteter vorangebracht werden. Die Spiele sind ein Katalysator für Entwicklungsprozesse in Wirtschaft und Verkehr, auf dem Arbeitsmarkt und bei der Digitalisierung.

 Deutschland hat eine große Zahl an Flüchtlingen und Zugewanderten aufgenommen. Bei der Bewältigung dieser Situation kommt dem Vereinssport eine bedeutende Rolle zu. Denn er ist besonders geeignet, auf Neuankömmlinge zuzugehen, bietet durch seine umfangreichen Begegnungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten nachhaltige Integrationschancen und stärkt die Demokratie.


 In den Sportstrukturen bestehen weiterhin unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten für Frauen, Männer und LSBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle). Dies dokumentiert u.a. die anhaltende Unterrepräsentanz von Frauen in den Führungsgremien von Sportverbänden und -bünden. Gleichstellung verfolgt das Ziel, die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen, Männern und LSBTI in Struktur und Gestaltung von Arbeitsprozessen zu berücksichtigen.

 Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen und seine Sportjugend unterstützen Vereine, Bünde und Verbände in der Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt im Sport mit zahlreichen Maßnahmen. Mit der Gründung eines Qualitätsbündnisses werden Vereine passgenau bei der Entwicklung von entsprechenden Schutzkonzepten gefördert.

 Durch gezielte Maßnahmen der Frauenförderung wird der Frauenanteil in Führungspositionen der Sportverbände und -bünde in Nordrhein-Westfalen signifikant erhöht.

Bewährte Projekte aus dem Programm „Frauen in Führung“ werden dezentralisiert.

 Um langfristig insbesondere für jüngere Zielgruppen attraktiv zu bleiben und sich gegenüber kommerziellen Sportanbietern behaupten zu können, muss sich der organisierte Sport „digitaler“ aufstellen. Mithilfe entsprechender Angebote soll die Organisation des Sports effektiver und effizienter werden. Die Kommunikation der ehrenamtlich und hauptberuflich Engagierten im Sport sowie der Sporttreibenden wird durch digitale Medien intensiviert und stärker vernetzt.

 eManagement: Der Bedarf an einer virtuellen Geschäftsstelle im Serviceportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen als Cloud-Lösung für kleinere Vereine sowie der Aufwand einer bedarfsentsprechenden Umsetzung derselben werden ermittelt. Ehren- amtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können über eine virtuelle Geschäftsstelle die vereinseigenen Verwaltungsaufgaben (Finanzbuchhaltung, Sportgerätemanagement, Mitgliederverwaltung, digitales Ablagesystem, Tool für Webseitenerstellung usw.) abwickeln und die vereinsinterne Kommunikation (E-Mail, Facebook, WhatsApp usw.) managen.

 Zur Förderung des Ehrenamts wird ein Onlineportal nebst entsprechender App erstellt.
Plattform und App funktionieren in der Art einer Jobbörse und unterstützen Vereine dabei, interessierte Menschen für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. Jugendliche und Erwachsene stellen über ein Profil sich sowie ihre Wünsche und Interessen an einer Mitarbeit im Verein vor, während die Vereine ihre Angebote für ehrenamtliche Tätigkeiten einstellen. In die Tools wird auch die Stellenbörse für die Freiwilligendienste im Sport integriert.

Für die Jahre 2018 bis 2022 bildet die Zielvereinbarung „Nr. 1: Sportland Nordrhein- Westfalen“ die Grundlage für die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Landesregierung und Landessportbund in Nordrhein-Westfalen. Die in dieser Vereinbarung festgehaltenen Ziele wurden gemeinsam von Landesregierung und Landessportbund erarbeitet. Die Partner beabsichtigen, diese Vereinbarung 2022 fortzuschreiben.

Download: PDF, 68 KB